Anonyma
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs liegt Berlin in Trümmern. Eine Journalistin (Nina Hoss) hofft in der zerstörten Stadt auf die Rückkehr ihres Mannes, während sie die Willkür der sowjetischen Besatzungsmacht miterlebt. Frauen sind in dieser Zeit massiven Übergriffen durch Soldaten ausgesetzt; auch die namenlose Protagonistin bleibt von dieser Gewalt nicht verschont. Um sich in dieser bedrohlichen Lage zu behaupten, trifft sie eine pragmatische Entscheidung: Sie sucht den Schutz eines ranghohen russischen Offiziers. In Andrej (Evgeny Sidikhin) findet sie eine Bezugsperson, die ihr durch seine Autorität Sicherheit vor weiteren Übergriffen garantiert. Was als Zweckgemeinschaft zum reinen Überleben beginnt, entwickelt sich im Verlauf zu einer komplexen zwischenmenschlichen Beziehung.
Regie: Max Fäberböck
Quelle: Moviedome auf YouTube